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Die Geschichte Opmündens ist eingebettet in die Geschichte  der Soester Börde mit ihrer altehrwürdigen Hansestadt Soest und den zahllosen Dörfern und Bauernschaften. Die  Stadt Soest kann auf rund 7000 Jahre Geschichte zurückblicken, da sich die ersten Siedlungszeugnisse in die Zeit zwischen 5500 und 5000 v. Chr. datieren lassen. Es handelt sich dabei um Spuren der sogenannten "Bandkeramik Kultur", die in der Nähe der Nikolai-Kapelle bei Ausgrabungen entdeckt wurden. Die Hellweglandschaft ist damit zu den ältesten Siedlungsbereichen in Westfalen zu zählen, was natürlich den Schluss nahelegt, dass auch Opmünden ein ähnlich hohes Alter aufweißt. Allerdings fehlen dafür archäologische Belege, so dass Opmündens Geschichte offiziell mit seiner ersten schriftlichen Erwähnung beginnt:

Ca. 880 n. Chr. zahlt ein Reginhard aus der Siedlung Opmünden (villa Upmenni) eine Abgabe an das Kloster Werden an der Ruhr. An der Verwendung des Wortes villa lässt sich belegen, dass es zu dieser Zeit in Opmünden schon zwei bis drei Höfe gab (übrigens nur 50 Jahre früher wird die Stadt Soest erstmals als "villa Sosat" erwähnt).

Der Name Opmündens geht auf die, in der ersten Erwähnung belegte Bezeichnung Upmenni zurück. Dabei steht das Wort Menni für Bach und die Vorsilbe Up als Lagebezeichnung Ober oder Oberhalb. Somit ließe sich Opmünden mit Oberbach übersetzen.

Die weitere Entwicklung Opmündens verläuft typisch für die Bördedörfer. Durch ihre landwirtschaftlich geprägte Struktur waren sie auf Soest als Markt- und Handelsort angewiesen. Damit gab Soest, das durch den Handel und die später führende Rolle seiner Kaufleute im Ostseehandel im Mittelalter schnell wuchs, den Impuls für die Entwicklung der umliegenden Siedlungen. Der wachsende Bedarf an Getreide und anderer landwirtschaftlicher Erzeugnisse sorgt für die Vergrößerung der Dörfer. Neue Höfe entstehen durch Teilung bestehender Höfe oder durch Ansiedlung neuer Bauern.

Im 16. Jahrhundert ist diese Entwicklung in Opmünden weitgehend abgeschlossen und die 13 größeren Höfe und 7 kleineren Kotten sind daraus entstanden. Die Namen dieser Höfe bzw. Kötterstellen sind: Teigeler, Nölken, Budde, Finger, Gerwin, Lange, Cordes, Grote, Wiemer, Rohe, Brasse, König, Suhrhof, Kettelhacke, Goeke, am Knapp, Kirchhof, Hoffmann, Schneider, der Schulmeister.

Diese Siedlungsstruktur erhielt sich bis auf die Entstehung der beiden Kotten Schremmer und Dollberg bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, wie obiger Auszug aus dem Urkataster von 1827 belegt.

Die Entstehung der Steinkuhle, einer kleinen Teilsiedlung Opmündens und einige Veränderungen im Dorfbild (Entstehung der Dorfstraße, Aussiedlung der Höfe Kaiser und Sauer) fanden noch im 19. und 20. Jahrhundert statt, bis Opmünden sein heutiges Aussehen erhielt.

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